Priesterweihe

Die Kirche lebt von den Menschen, die sich von Gottes Geist anregen lassen. Jeder Getaufte hat seinen Platz und seine Aufgabe. Manche jungen Christen spüren, dass sie von Gott gerufen werden, sich ganz in der Kirche zu engagieren. Dann ist es wichtig, mit jemandem zu sprechen, der in dem Bereich Erfahrung hat: etwa mit einem Priester, einer Pastoralreferentin oder einem Ordenschristen. Auch die Diözesanstelle Berufe der Kirche bietet sich an (www.berufe-der-kirche-osnabrueck.de). An jedem letzten Donnerstag im Monat beten wir in den Eucharistiefeiern um geistliche Berufungen.

Das Weihesakrament hat drei Stufen: Diakon-, Priester- und Bischofsweihe. Die Priesterweihe wird im Dom zu Osnabrück vom Bischof gespendet. Dabei legt er den Weihekandidaten schweigend die Hände auf den Kopf und betet anschließend das lange Weihegebet. Danach zieht der Neupriester das Messgewand an und der Bischof salbt seine Hände mit Chrisamöl. Einige Tage nach der Weihe feiert der Neupriester in seiner Heimatgemeinde die Primiz, das ist eine feierliche Messe mit anschließendem Einzelsegen für alle. Dann wird er in einer Pfarrgemeinde des Bistums Osnabrück Kaplan und nach einigen Jahren Pastor.

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