Vinnenberger Wallfahrt

Vertreibung der Schwestern im Jahr 1941

Lesenswerter Artikel von MICHAEL FELIX LANGENFELD, Nationalsozialistischer Klostersturm in Westfalen -
Die Vertreibung der Vinnenberger Benediktinerinnen durch die Gestapo 1941, der in der Westfälischen Zeitschrift für Vaterländischen Geschichte und Altertumskunde, Nr. 147, 1997, S. 191 – 220, veröffentlicht wurde.

Über Glandorf wird auf den Seiten 204, 207 und 209 berichtet.

m-f--langenfeld_die-vertreibung-der-vinnenberg.pdf [6.217 KB]

Ungewohnte Klänge in Familienmesse bei der Vinnenberger Wallfahrt am Sonntag, 20.09.2015, um 11 Uhr mit Kaplan Kaplan Coffi Régis Vladimir Akakpo aus Benin in Westafrika. Er zelebrierte vor etwa 600 Gottesdienstbesuchern die hl. Messe und ließ erleben wie afrikanische Glaubens- und Lebensfreude klingen.

Kaplan Coffi arbeitet zur Zeit an seiner Doktorarbeit an der Uni Münster und ist als Kaplan in der Pfarreiengemeinschaft Hagen a.T.W. eingesetzt. Mit Kindern der Grundschulen Schwege und Glandorf hatte er im Vorfeld den Einzug in die Familienmesse mit einem Lied und Tanzschritt zur Trommelmusik geübt. Weiter wurde ein liturgischer afrikanischer Tanz zu Ehren der Muttergottes eingeübt, der anstelle des Dankliedes nach der Kommunion eingesetzt wurde. Seine afrikanische Trommelmusik wurde musikalisch unterstützt durch Francis Meyer und Mechtild Drop. Die technische Leitung hatten Norbert Potthoff und Frederik Meyer.

Die Familienmesse wurde inhaltlich vorbereitet durch den Familienmesskreis Schwege und erläuterte eine Muttergottesikone aus Syrien mit drei Händen, aus dem Land, aus dem z. Z. viele Flüchtlinge nach Deutschland kommen. Vor diesem Bild wurde die Hand von Johannes von Damaskus vor 1300 Jahren geheilt, der sich mit Vertrauen an Maria in seiner großen Not wandte. Zum Dank ließ eine silberne Hand (Votivgabe) in dieses Bild einarbeiten. Bei trockenem Wetter waren zuvor etwa 160 Wallfahrer (Kinder, Jugendliche und Erwachsene) aus Glandorf und Schwege nach Vinnenberg gegangen, die an der Landesgrenze wieder mit einen gemeinsamen Frühstück, vorbereitet durch die Pfarrgemeinderäte, verpflegt wurden.

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