In Glandorfs Krippe plätschert ein Brunnen

„Krippenbernd“ erweitert das Szenario

Glandorf. Öfter mal was Neues, dachten sich die „Erbauer“ der Krippe in St. Johannis Glandorf um Chef-Konstrukteur Bernd Philipskötter. Deshalb fließt durch die Landschaft jetzt ein kleiner Bach.

Acht Stunden brauchte das Krippenteam, um die Figuren der Weihnachtsgeschichte in der mit viel Holz und Moos dekorierten Landschaft aufzubauen. Seit 30 Jahren gibt hier Bernd Philipskötter den Takt an, den alle „Krippenbernd“ nennen. Er blieb schon als Kind fasziniert vor jeder Krippe im Schaufenster stehen und dekoriert zur Weihnachtszeit seiner Wohnung mit zahllosen Marias, Josefs, Eseln, Rindern, Hirten und Königen in allen Größen.

Hier ist der Brunnen rechts neben dem Fuchs zu sehen. Dahinter stehen (von links) Bernd Philipskötter, Klaus Irlenbusch, Vera Sprengkamp, Frederik Meyer und Frederic Hollmann vom Krippenteam. Foto: Anke Schneider

Frei nach dem Motto „Stillstand ist Rückschritt“ wird die Glandorfer Krippe immer mal wieder um kleine oder große Details erweitert. Je nachdem, was den Mitgliedern des Krippenteams über den Weg läuft. Mal ist es eine Eule, mal ein Eichhörnchen, 2014 war es ein kleines Dorf mit der Glandorfer Kirche in der Mitte.

Brunnen
Beim Aufräumen eines Schuppens fand „Krippenbernd“ eine kleine Wasserpumpe, die ihn auf die Idee brachte, in der Krippenlandschaft einen Brunnen zu installieren. Aus Holzwurzeln plätschert nun leise ein kleiner Wasserstrahl in den Brunnen, unter dem ein Becken versteckt ist, aus dem das Wasser wieder hinaufgepumpt wird.

Die Krippe kann bis Mitte Januar in der Glandorfer Kirche besichtigt werden. „Die Kirche ist immer offen“, sagt Vera Sprengkamp vom Krippenteam, die gemeinsam mit ihrem Mann Klaus Irlenbusch vor einigen Jahren einen 200 Kilogramm schweren Elefanten für das Weihnachtsszenario beisteuerte.

Quelle:

Neue Osnabrücker Zeitung
Text und Foto: Anke Schneider

StartseiteDienstpläneInfos für NeubürgerInhaltsverzeichnisKontaktImpressumDatenschutzerklärung